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Baufinanzierung
Immobilienkauf: Nebenkosten richtig kalkulieren
Immobilienexperte Thomas König
21. Mai 2026
7 Min. Lesezeit
Die versteckten Kosten beim Immobilienkauf
Viele Käufer konzentrieren sich auf die Kaufsumme und vergessen die Nebenkosten. Ein Fehler mit großen finanziellen Auswirkungen.
Welche Nebenkosten fallen an?
Maklergebühr
- Üblicherweise 5-7% der Kaufsumme
- Oft vom Käufer zu zahlen
Grunderwerbsteuer
- Liegt zwischen 3,5% und 6,5% je nach Bundesland
- Bei 300.000€ Kaufsumme: 10.500€ - 19.500€
Notargebühren und Grundbuchkosten
- Ca. 1-2% der Kaufsumme
- Notargebühren sind gebunden, können aber verhandelt werden
Makänderungsgebühren
- Gebühren für Grundbucheintrag und Umschreibung
- Ca. 0,5-1% der Kaufsumme
Finanzierungskosten
- Bearbeitungsgebühren (meist nicht mehr zulässig)
- Kreditversicherungen
Beispielrechnung für 300.000€ Kaufsumme
| Position | Betrag | |----------|--------| | Kaufpreis | 300.000€ | | Makler (6%) | 18.000€ | | Grunderwerbsteuer (5%) | 15.000€ | | Notargebühren | 4.500€ | | Makänderungen | 2.000€ | | Summe Nebenkosten | 39.500€ |
Wie Sie sparen können
- Verhandeln Sie Maklergebühren
- Kaufen Sie von privat (spart Makler)
- Nutzen Sie Förderungen für die Nebenkosten
- Planen Sie genug Eigenkapital ein
Unser Tipp
Faustregel: Kalkulieren Sie mindestens 10-15% der Kaufsumme für Nebenkosten zusätzlich ein.
Von Torben Affelski
Finanzierungsexperte bei HypoFin24


